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Startup in Zeiten von Corona – Mut oder Wahnsinn?

Das Coronavirus hat das gesellschaftliche Leben sowie die Wirtschaft auf der ganzen Welt seit etwa Mitte Februar 2020 fest im Griff, die Pandemie stellt unser bisheriges Leben ziemlich auf den Kopf.

Was gestern noch undenkbar, unmöglich schien, ist heute Realität, war bis vor Kurzem Realität

Schulen wurden geschlossen, alle Geschäfte mit „nicht lebensnotwendigen Waren“ ebenso, die Gastronomie klarerweise auch und es gab sogar Ausgangssperren und ja, klar, auch die Staatsgrenzen wurden geschlossen.

Keiner weiß, was morgen sein wird – wir leben alle von einem Tag auf den nächsten, von einer Woche auf die nächste … die Infektionszahlen immer fest im Blick.

In dieser Situation werden viele Pläne hinfällig, die man vor der Krise gemacht hat – und genau DAS ist für Menschen wie mich, die soeben ein Unternehmen gegründet haben, Chance und Herausforderung zugleich.

Welche Gedanken, Gefühle und Situationen begleiten mich, wenn ich in „Zeiten wie diesen“ ein Startup gründe?

Flexibilität. Nicht das starre Festhalten an Plänen, sondern eine Möglichkeit zu liefern, als Antwort und Lösung darauf, was der Markt jetzt benötigt. Agile Unternehmensführung, die bereits seit einiger Zeit wichtig und richtig gelebt wird, um schnell und flexibel auf unterschiedliche Marktgegebenheiten reagieren zu können.

Sicheres Arbeiten im Homeoffice. Seit nahezu 30 Jahren unterstütze ich Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien. Moderne Kommunikationssysteme sind und bleiben in diesen herausfordernden Zeiten ein wesentlicher Faktor für Unternehmen.

Die derzeitige Krise ist – nicht nur für mich als Gründer, sondern sicherlich generell für Viele – die Chance, um sich die Frage zu stellen, wie zukunftssicher das gewählte Geschäftsmodell ist und was zu tun wäre, um diese Zukunftssicherheit zu steigern.

Konkret gilt es Wege zu finden, auch unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen Geld zu verdienen. Welche neuen Bedürfnisse hat diese Krise aufgezeigt? Kann ich mein Wissen, meine Erfahrungen, meinen „Schatz“ in meinem Kopf nutzen, um davon zu profitieren, dass sich Vieles verändert hat? Es ist ein wahrer Kraftakt, auch die weniger naheliegenden Lösungen zu bedenken; welche Kompetenzen sind jetzt gefragt und habe ich solche?

Ist es denn überhaupt sinnvoll, jetzt zu gründen? Klar, jetzt ist definitiv nicht der richtige Zeitpunkt, um ein Restaurant oder einen Friseursalon zu eröffnen, aber weder kann ich gut kochen oder servieren, noch liegen meine Talente im Hairstyling von Damen und Herren. Was ich jedoch kann, ist meiner Ansicht nach gerade jetzt für viele Unternehmen jeglicher Größe spannend und interessant. Ich finde, dass mein Geschäftsmodell gerade in der Krise ungeahnte Möglichkeiten eröffnet und einen hohen Nutzen bringt – es gibt ganz neue Herausforderungen, die ich jetzt angehen bzw. intensiveren kann!
Meiner Meinung nach müssen wir jetzt alle umdenken, aber wir werden diese Krise meistern!
Das Wichtigste ist, sich von seinen Existenzängsten nicht überwältigen zu lassen, denn so übersieht man vielleicht naheliegende Lösungen und kann nicht mehr richtig nachdenken.
Und ich bin überzeugt: die Krise fördert sehr viele neue und gute Ideen zutage und bietet auch neue Chancen – auch wenn wir diese vielleicht erst langsam sehen (können).

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